Häuser pflücken

Das Kind steht auf der Wiese und pflückt Blumen. „Papa, warum heißt ein Blumenstrauß eigentlich Strauß?“ Ich erkläre Mathilda, dass man sich das Wort ausgedacht hat. Irgendwie muss man es ja nennen, wenn mehrere Blumen beisammen sind. Auf der kleinen Stirn bildet sich eine Grübelfalte. „Ich hätte gerne einen Zuhause-Strauß. Aber Häuser sind furchtbar schwer zu pflücken. Selbst wenn alle mithelfen. Und wenn eines runterfällt und kaputtgeht, meckert der Denkmalschutz. Wir nehmen doch erst mal Blumen.“
Was in diesem Kopf alles vorgeht…

Das Plopp-Bett

Das Mikrofon wollte mal wieder aus seiner Schachtel. Also habe ich eine Mathilda-Geschichte eingelesen.

Zu hören gibt es die hier:

Wer Lust auf mehr hat: Am Freitag, 23. August, trete ich in Berlin auf – zusammen mit Robert Rescue, Swantje Niemann und Jesko Habert. Los geht es um 20 Uhr im Periplaneta Literaturcafé, Bornholmer Straße 81a.